Im Reiter Plattformen läuft der Datenaustausch mit Ihren Onlineshops – aktuell WooCommerce. (eBay/Amazon/Hood sind als Bereich schon vorbereitet, aber noch ohne Funktion – die Gruppierung "WooCommerce" existiert bewusst schon jetzt, damit später weitere Plattformen danebenstehen können.)
Wie Sie Ihre Shops selbst anlegen (API-Zugangsdaten usw.) steht unter Einstellungen → Zugänge → Shops – hier im Plattformen-Reiter geht es um den laufenden Austausch von Bestellungen und Produkten.
Lädt neue Bestellungen aus einem oder allen aktiven Shops. Sie wählen die gewünschten Bestellungen aus und legst sie mit einem Klick als Kunde + Auftrag in der Wawi an – existiert ein Artikel aus der Bestellung noch nicht in der Wawi (z. B. weil er nur im Shop angelegt wurde), wird er automatisch mit erzeugt.
1 Aus welchem Shop geholt wird.
2 Lädt die Produkte des Shops und zeigt sie zur Auswahl. Erst danach entscheiden Sie, was tatsächlich übernommen wird — nichts wird ungefragt angelegt. Kategorien werden dabei nachgebaut, Bilder mit heruntergeladen, Varianten als Kindartikel angelegt.
Lädt Produkte aus dem Shop (Achtung: nur veröffentlichte Produkte, Entwürfe werden nicht als "importierbar" angezeigt – das verhindert, dass bereits bewusst aus dem Shop entfernte Artikel versehentlich wieder hereinkommen). Beim Import wird automatisch:
1 Für welche Shops übertragen wird. Mehrere sind möglich.
2 Zeigt, was zur Übertragung ansteht — also Artikel, an denen sich etwas geändert hat oder die neu für den Shop freigeschaltet wurden. Fehlgeschlagene Übertragungen stehen hier ebenfalls, rot markiert, damit sie nicht unbemerkt liegen bleiben.
Zeigt alle Artikel, die zum Export bereitstehen (weil sie für mindestens einen Shop freigeschaltet sind, siehe unten). Über "Export starten" werden sie tatsächlich an WooCommerce übertragen, inklusive der für diesen Shop hinterlegten Kategorien.
Schlägt ein Export fehl (z. B. wegen eines kurzzeitigen Verbindungsproblems zum Shop), bleibt der Artikel nicht spurlos verschwunden, sondern erscheint mit rotem Hinweis "Fehlgeschlagen" weiterhin in der Liste und kann jederzeit erneut exportiert werden.
Das ist der wichtigste Punkt in diesem Bereich, weil er verhindert, dass aus Versehen zu viel im Shop landet:
Ein Artikel wird ausschließlich dann exportiert, wenn im Artikel selbst – Tab Preise – der Haken für genau diesen Shop gesetzt ist.
Eine Kategorie einem Shop strukturell zuzuordnen (siehe Artikel → Kategorien verwalten) schaltet für sich genommen noch keinen einzigen Artikel frei. Das ist Absicht: Sie sollt nicht aus Versehen 500 Artikel veröffentlichen, nur weil sie zufällig in einer Kategorie liegen, die mit einem Shop verknüpft ist.
Damit Sie nicht 200 Artikel einzeln anklicken müssen, gibt es im Kategorie-Dialog ein Dropdown genau dafür:
Das funktioniert auch umgekehrt: Nimmst Sie den "Zugeordnet"-Haken bei einem Shop weg und wählst gleichzeitig eine der beiden Scope-Optionen, werden die betroffenen Artikel stattdessen gesperrt – praktisch, wenn Sie eine ganze Kategorie auf einen Schlag aus einem Shop zurückziehen wollen, ohne jeden Artikel einzeln anzufassen.
Fallbeispiel: Sie haben eine neue Kategorie "Winter-Aktion" mit 40 Artikeln angelegt und wollen sie komplett im Shop "IPV-Vertrieb" veröffentlichen. Kategorie bearbeiten → bei IPV-Vertrieb "Zugeordnet" setzen → Dropdown auf "Alle Artikel der Kategorie" → Speichern. Alle 40 Artikel sind jetzt freigeschaltet und erscheinen unter Produkte exportieren.
Verschieben oder kopieren Sie später einen weiteren Artikel in diese Kategorie (z. B. über die Massenaktionen im Reiter Artikel), ist er dadurch nicht automatisch für den Shop freigeschaltet – die Freischaltung muss dann erneut gezielt gesetzt werden (einzeln oder wieder über das Dropdown). So bleibt die Kontrolle darüber, was tatsächlich im Shop landet, immer bewusst.
Löschen Sie einen Artikel komplett in der Wawi, wird er automatisch auch in allen Shops, in denen er aktiv war, endgültig gelöscht – nicht nur depubliziert. Das ist wichtig, damit ein gelöschter Artikel beim nächsten "Produkte importieren" nicht fälschlich als "neuer" Artikel wieder auftaucht.
Deaktiviert Sie einen Artikel dagegen nur für einen einzelnen Shop (Haken im Preise-Tab entfernen, Artikel bleibt in der Wawi bestehen), wird er dort beim nächsten Export nur depubliziert (auf Entwurf gesetzt) – reversibel, falls Sie ihn später doch wieder freischalten wollen.
Der Abgleich zwischen Wawi und Shop läuft ausschließlich über die Artikelnummer (SKU). Ändern Sie die Artikelnummer eines bereits exportierten Artikels, erkennt die Wawi das automatisch und benennt die SKU im Shop entsprechend um – es entsteht also kein doppelter Artikel im Shop. Auch die zugehörigen Bilder auf dem Server werden automatisch mit umbenannt, damit sie weiterhin auffindbar bleiben.